E-Auto & lange Standzeit: Das müsst ihr beachten | Unter Strom – Einfach Elektromobilität| 87 | ADAC
Was passiert eigentlich, wenn Ihr Euer E-Auto für längere Zeit stehen lässt? 🤔
In dieser Episode von „Unter Strom“ erklärt Euch Marie, worauf Ihr bei einer längeren Standzeit Eures Elektroautos achten solltet.
Neben der Hochvoltbatterie besitzen auch E-Autos eine 12 Volt Batterie zum Starten. Diese kann bei langer Standzeit sowohl beim E-Auto als auch beim Verbrenner schlappmachen. Daher ist es sinnvoll diese in regelmäßigen Abständen, empfohlen werden hier zwei Monate, nachzuladen oder an ein Erhaltungsladegerät anzuschließen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Batterie einfach abzuklemmen, hier kann es aber vorkommen, dass einige Systeme wie Fensterheber oder Lenkwinkelsensor im Nachhinein wieder neu angelernt werden müssen.
Die Antriebsbatterie hat an sich eine eher geringe Selbstentladung, aber auch hier kann der Ladestand nach einigen Wochen sinken. Das liegt dann nicht nur an der Batterie, sondern oft an Nebenverbrauchern eures Elektroautos. Ein großer Stromfresser kann die Fahrzeug-Connectivity sein, da diese Euer E-Auto immer wieder „aufweckt“. ☝️
Um Euer Elektroauto also „richtig abzustellen“, solltet ihr die App-Nutzung während langer Standzeiten vermeiden, da ein ständiges „nach dem Akkustand schauen“ genau das Gegenteil bewirkt und den Ladestand nach unten drückt. Es kann daher also sinnvoll sein, den online Zugriff zu deaktivieren. Auch Überwachungsfunktionen wie der Wächtermodus von Tesla können zu einem großen Nebenverbrauch führen.
Bei der Frage, ob ein E-Auto an eine Wallbox angeschlossen bleiben sollte, sind sich die Hersteller eher uneinig, weshalb es sinnvoll ist, in die Bedienungsanleitung des jeweiligen Elektroautos zu schauen. Bei der Ladespanne gibt es wiederum eine größere Einigkeit, vor allem darüber, dass der Akku weder komplett voll noch leer sein sollte. Hier empfehlen die meisten Hersteller eine Ladespannung zwischen 20 bis 80 Prozent, um eine übermäßige Alterung vorzubeugen. Wir vom ADAC empfehlen im übrigen einen Ladestand von 30 bis 70 Prozent. 👍
Als optimalen Abstellort empfehlen wir eine Garage oder ein Parkhaus. Dort ist Euer E-Auto im Winter vor Frost und Feuchtigkeit und im Sommer vor übermäßiger Sonneneinstrahlung geschützt.
Neben den E-spezifischen Themen sollten folgende Tipps bei längerer Standzeit beachtet werden: Erstens sollte das Auto an einem trockenen und gut belüfteten Ort stehen, um Kondenswasserbildung und Korrosion zu vermeiden. Zweitens sollte der Reifendruck vor einer längeren Standzeit erhöht und vor der ersten Fahrt überprüft werden, da auch dieser mit der Zeit geringer wird. Drittens solltet ihr den Lack des Fahrzeuges überprüfen, da Vogelkot oder Baumharz den Lack beschädigen, wenn sie über längere Zeit eintrocknen. Zu guter Letzt solltet ihr Inspektionen und HU Termine nicht vergessen und diese lieber früher als später wahrnehmen. 😉
Habt ihr Euer E-Auto schon mal längere Zeit stehen lassen und hattet ihr dabei Probleme? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare.
Hier findet ihr weitere Tipps des ADAC, um Eure Batterie zu schonen:
👉 https://scom.ly/akku-schonen
Wenn ihr mehr zum Thema Einwinterung von Oldtimern oder Cabrio wissen möchtet, schaut euch gerne folgende Links an:
👉 https://scom.ly/oldtimer-einwintern
👉 https://scom.ly/cabrio-einwintern
Kapitel:
00:00 Willkommen bei „Unter Strom“
00:33 12 Volt Batterie
02:10 Antriebsbatterie
03:06 Herstellerangaben
04:14 Richtiges Abstellen
04:37 Vier Tipps
05:43 Bis zum nächsten Mal bei „Unter Strom“
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